Über Mich - Isabell Walz

Ich bin Isabell und begleite Mensch-Hund-Teams mit einem besonderen Blick auf die Verbindung zwischen Verhalten, Bedürfnissen und Alltag.

Durch meine beruflichen und fachlichen Erfahrungen verbinde ich Wissen aus den Bereichen Pflege, Hundewissenschaften, Assistenz- und Therapiehundearbeit sowie Traumapädagogik.

Besonders wichtig ist mir dabei, Mensch und Hund nicht isoliert zu betrachten. Denn häufig liegt die Lösung nicht darin, noch mehr zu trainieren, sondern zunächst zu verstehen, was ein Mensch-Hund-Team gerade braucht.

Ich arbeite mit Menschen und ihren Hunden in herausfordernden Alltagssituationen – besonders dann, wenn Stress, Unsicherheit oder Überforderung das Zusammenleben erschweren.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Ausbildung von Assistenz- und Therapiehunden. Dabei begleite ich Mensch-Hund-Teams alltagsnah und individuell – mit dem Ziel, ein verlässliches, stabiles Miteinander aufzubauen.

Meine Arbeitsweise

In der Arbeit mit Assistenz- und Therapiehunden geht es nicht nur um Training.

Viele Herausforderungen entstehen im Alltag – durch Stress, Unsicherheit oder hohe Anforderungen im Leben.
Deshalb beziehe ich immer das gesamte System aus Mensch, Hund und Alltag mit ein.

Ich arbeite ruhig, strukturiert und ohne Druck.
Im Mittelpunkt steht nicht Perfektion, sondern ein Alltag, der wieder verlässlich und machbar wird.


Fachlicher Hintergrund

Meine Arbeit verbindet praktische Erfahrung mit fachlichen Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Hundewissenschaften, Assistenz- und Therapiehundearbeit, Traumapädagogik und traumasensibles Arbeiten.

Mein fachlicher Hintergrund hilft mir dabei, komplexe Situationen differenziert zu betrachten und die Begleitung individuell auf Mensch und Hund abzustimmen.

Dabei ersetze ich keine therapeutische oder medizinische Behandlung. Meine Arbeit setzt dort an, wo es um alltagsnahe Unterstützung, Mensch-Hund-Kommunikation und die Ausbildung bzw. Begleitung von Mensch-Hund-Teams geht.


Meine Ausbildungen

  • Pflegefachkraft
  • Bachelorstudium BWL
  • ATN Hundewissenschaften
  • DAZ Assistenzhundetrainerin
  • ATN Therapiehundetrainerin
  • Ressourcenorientierte Traumapädagogik & traumazentrierte Fachberatung – Institut Berlin

Weiterbildungen

  • Fachkenntnisse zu PTBS, Autismus & FAS(D)
  • Traumasensibles Arbeiten – Arche Medica
  • Skilltraining bei Dissoziativer Identitätsstruktur (DIS) – Waldschlösschen Dresden
  • diverse Weiterbildungen im Bereich Hundetraining, u. a. Martin Rütter, Ursula Löckenhoff, Ziemer & Falke, VDH und ATN

Mein Ansatz

Ich verbinde fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung aus der Arbeit mit Mensch-Hund-Teams.

Mir ist wichtig, dass Veränderung nicht durch Druck entsteht, sondern durch Verständnis, Struktur und realistische Schritte im Alltag.

Jede Begleitung wird individuell angepasst – je nach Situation, Tempo und Bedarf.

Ein stabiles Mensch-Hund-Team entsteht nicht durch perfekte Übungen, sondern durch ein gutes Zusammenspiel im Alltag.


    Was mir wichtig ist:

    Positives und artgerechtes Hundetraining

    Ich arbeite mit positiver und funktionaler Verstärkung und lege großen Wert auf frühe Stresserkennung und Stressreduktion. Training soll für Hund und Mensch verständlich, fair und umsetzbar sein.

     

    Ausdrucksverhalten des Hundes

    Die Hunde sprechen täglich mit uns, nur nicht unbedingt verbal, sondern hauptsächlich über ihre Körpersprache und ihr Ausdrucksverhalten. Als Hundehalterin ist es wichtig die "Sprache" deines Lieblings zu verstehen, um Überforderung und erste Stressanzeichen zu erkennen und dagegen steuern zu können.

    Denn wie soll man eine stabile und gute Beziehung führen, wenn man sich einfach nicht versteht?!

     

    Tiefe und intensive Bindung

    Bindung bedeutet Vertrauen und Verständnis. Verständnis dafür, dass das Verhalten deines Hundes der Ausdruck seiner Bedürfnisse, seines Denkens und seiner Emotionen ist. Hunde empfinden, genauso wie wir Menschen, positive Gefühle, wie Freude und Liebe, aber auch negative Gefühle, wie Angst und Trauer. Um eine intensive Bindung mit deinem Hund aufbauen zu können, ist es unabdingbar, diese Emotionen beim Hund zu erkennen und zu verstehen.